Audemars Piguet

Es wer­den alle 2 Ergeb­nisse ange­zeigt

Die Aude­mars Piguet Story
Die fan­tas­ti­sche Geschichte die­ses Big-​​Players der Uhren­in­dus­trie beginnt im Jahre 1875 im schwei­ze­ri­schen Le Bras­sus, als Jules-​​Louis Aude­mars anfing, eigene Uhren anzu­fer­ti­gen. Dabei wurde er von sei­nem Jugend­freund Edward-​​Auguste Piguet unter­stützt. Alle beide waren aus­ge­bil­dete Repas­seure. Die Auf­gabe eines Repas­seurs war die Durch­füh­rung der fina­len Qua­li­täts­kon­trolle der zusam­men­ge­bau­ten Uhren. Dass beide Namens­ge­ber die­ser Manu­fak­tur aus­ge­rech­net diese Aus­bil­dung genos­sen, lässt tief bli­cken …

Die Aude­mars Piguet Grün­dung am 17. Dezem­ber 1881
Das Weih­nach­ten des Jah­res 1881 war ein beson­de­res. Denn am 17.12.1881 grün­de­ten die bei­den Jugend­freunde und gelern­ten Repas­seure Jules-​​Louis Aude­mars und Edward-​​Auguste Piguet das Unter­neh­men Aude­mars Piguet & Cie. Zu die­sem Zeit­punkt fer­tigte das Unter­neh­men noch aus­schließ­lich Taschen­uh­ren. Jene aller­dings auf höchs­tem Niveau mit außer­or­dent­li­chen Kom­pli­ka­tio­nen.

Ein bedeu­ten­der Erfolg
Jedes Unter­neh­men sehnt sich nach dem beson­de­ren Momen­tum in der Fir­men­ge­schichte, der alles ver­än­dern wird. Im Jahre 1889, also acht Jahre nach der Grün­dung, war es schließ­lich soweit. Den bei­den Grün­dern und ihrem Team gelang auf der Pari­ser Welt­aus­stel­lung der ganz große Schritt auf dem stei­len Anstieg zum Olymp der Uhren­ma­nu­fak­tu­ren. Die Taschen­uhr “Grande Com­pli­ca­tion” erhielt eine Medaille.

Die erste Arm­band­uhr
Zwei Jahre nach dem gro­ßen Erfolg auf der Pari­ser Welt­aus­stel­lung gelang der nächste Coup. 1891 baute Aude­mars Piguet & Cie. die erste Arm­band­uhr mit Minu­ten­re­pe­ti­tion. Nun stand dem welt­wei­ten Erfolg des Unter­neh­mens nichts mehr im Weg. Auf dem gan­zen Glo­bus eröff­ne­ten die bei­den Grün­der Ihre Bou­ti­quen. Damals war das keine ein­fa­che Ange­le­gen­heit, wenn man bedenkt, dass die Haupt­ver­kehrs­mit­tel im Ver­hält­nis zu unse­ren heu­ti­gen noch lang­sam und unbe­quem waren. Auch das heute nicht mehr weg­zu­den­kende Inter­net stand noch nicht zur Ver­fü­gung. Trotz aller Umstände wur­den Filia­len in Paris, Ber­lin, New York, Lon­don und sogar in Bue­nes Aires eröff­net.

Tod der Grün­der
Die Spe­zi­al­sie­rung auf die Her­stel­lung von Arm­band­uh­ren (Taschen­uh­ren kamen aus der Mode) durch die Erben folgte auf den Tod der bei­den Grün­der. Jules-​​Louis Aude­mars starb im Jahre 1918 und Edward-​​Auguste Piguet nur ein Jahr spä­ter im Jahre 1919.

Qua­li­tät, Qua­li­tät, Qua­li­tät
Dank der beacht­li­chen Qua­li­tät der im eige­nen Haus gefer­tig­ten Uhren und Werke, konnte Aude­mars Piguet & Cie. Uhren oder auch nur die Uhr­werke an die gro­ßen Juwe­liere der dama­li­gen Zeit, wie z. B. Van Cleef & Arpels in Paris sowie Tif­fany in New York ver­kau­fen. Diese Juwe­liere druck­ten dann ihren eige­nen Namen auf die Zif­fer­bät­ter.

Die Royal Oak – der größte Erfolg
So eine genia­len Wurf wünscht sich wahr­schein­lich jeder Unter­meh­mer ein­mal im Leben. Um die unglaub­li­che Erfolgs­story der Royal Oak zu ver­ste­hen, muss man wis­sen, dass In den 50er und 60er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts edle Her­ren­uh­ren meist aus Gold oder ande­ren Edel­me­tal­len gefer­tigt waren. Nun kam der legen­däre Desi­gner Gerald Genta auf die glor­rei­che Idee, eine sport­li­che Her­ren­uhr aus Edel­stahl zu bauen, die dann aber auch noch teu­rer war, als die Modelle aus Edel­me­tall. Die­ses neu­ar­tig anmu­tende Pro­dukt – mit legen­dä­rem was­ser­dich­ten Monocoque-​​Gehäuse – gepaart mit der rich­ti­gen Wer­be­stra­te­gie änderte in der Uhren­in­dus­trie vie­les, um nicht zu sagen alles.

Die Royal Oak Off­shore
Nach 20 erfolg­rei­chen Jah­ren der klas­si­schen Royal Oak lan­cierte Aude­mars Piguet im Jahr 1992 mit der mitt­ler­weile eben­falls zur Ikone auf­ge­stie­ge­nen Royal Oak Off­shore eine gelun­gene Neu­in­ter­pre­ta­tion. Es war durch­aus ein Wag­nis (man könnte auch von einem Husa­ren­ritt spre­chen), aus der ele­gan­ten, fla­chen, klas­si­schen Royal Oak ein Mons­ter fürs Hand­ge­lenk zu machen.
Allen Unken­ru­fen zum Trotz ging die Rech­nung auf und frei nach dem Motto “höher, grö­ßer, lau­ter” gelang es Aude­mars Piguet, die kom­mende her­an­wach­sende Ziel­gruppe neu für sich und sein Pro­dukt zu begeis­tern.

Wei­tere berühmte Modelle aus dem Hause Aude­mars Piguet
Mit den Model­len “Jules Aude­mars”, “Edward Piguet” und der “Mil­lenary” bie­tet Aude­mars Piguet sei­ner Ziel­gruppe wei­tere Haute-​​Horlogerie-​​Uhren aus Edel­stahl und Edel­me­tal­len an. Von der ein­fa­chen Drei­zei­ger­uhr bis zur Grande Com­pli­ca­tion gibt es alles, was das Samm­ler­herz höher schla­gen lässt.