Bulgari

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Die Bul­gari Story

Das 1884 gegrün­dete Fami­li­en­un­ter­neh­men ist heute der dritt­größte Schmuck­her­stel­ler der Welt und zählt heute welt­weit rund 200 Geschäfte.

Der Name Bul­gari

Der Name des Schmuck­her­stel­lers stammt vom Unter­neh­mens­grün­der Soti­rios Voul­ga­ris ab, wel­cher in Ita­lien unter dem Namen Soti­rio Bul­gari bekannt war. Das V im Namen BVLGARI steht hier­bei dabei für das latei­ni­sche U.

Soti­rios Voul­ga­ris

Der Gold­schmied Soti­rios Voul­ga­ris eröffne in Para­my­thia, einem klei­nen Dorf in Epi­rus, sein ers­tes Geschäft. In Rom eröff­nete er schließ­lich 1881 meh­rere Gold– und Anti­qui­tä­ten­ge­schäfte. Eines sei­ner ers­ten Geschäfte, wel­ches in Via Sis­tina war, steht heute sogar unter Denk­mal­schutz. Das vor­erst an Kun­den aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Groß­bri­tan­nien gerich­tete Unter­neh­men, wurde mit der Zeit zu einem welt­weit bekann­ten Schmuck­her­stel­ler. Soti­rios ver­starb 1934. Zwei Jahre zuvor über­nah­men seine Söhne die Geschäfts­lei­tung.

Bul­gari im Wan­del der Zeit

Ange­fan­gen in einem klei­nen Dorf, wur­den schon in den 1970er-​​Jahren die ers­ten Geschäfte in Städ­ten wie Genf und Monte Carlo und den Metro­po­len New York und Paris eröff­net. 1990 brachte Bul­gari seine ers­ten eige­nen Par­fums auf den Markt und 2004 wurde sogar das erste Bulgari-​​Hotel in Mai­land eröff­net. 2006 folgte ein wei­te­res in Bali und 2012 in Lon­don. Dadurch, dass Bul­gari 1995 an die ita­lie­ni­sche Börse ging, konnte schon 1997 eine Umsatz­stei­ge­rung von 150% erwirt­schaf­tet wer­den.
2011 erwarb die LVMH-​​Gruppe (Moët Hen­nessy Louis Vuit­ton) 51% des Kapi­tals von Bul­gari. Im Früh­ling 2012 ver­kaufte die Fami­lie die LVMH-​​Anteile für 236,7 Mil­lio­nen Euro.

Stil-​​Ikonen von Bul­gari

Mar­lene Diet­rich, Eliza­beth Tay­lor, Audrey Hep­burn, Romy Schnei­der… das sind nur einige der Film­stars, die auf­grund der Grün­dung der Cinecitta-​​Studios (1937) in Rom zu den Kun­den des römi­schen Geschäf­tes von Bul­gari wur­den.

Die Ent­wick­lung der For­men

Die ursprüng­lich schlich­ten For­men und der geo­me­tri­sche Stil der 1920er-​​Jahre, wur­den schon 1930 durch Krea­tio­nen mit Dia­mant­mus­tern und den far­ben­fro­hem Saphir, Sma­ragd und Rubin erwei­tert. Auf­grund des zwei­ten Welt­krie­ges musste in der Schmuck­her­stel­lung das bevor­zugte Pla­tin durch Gold ersetzt und die Anzahl der Edel­steine redu­ziert wer­den. Doch schon wenig spä­ter – der Krieg war Gott sei Dank vor­bei – konn­ten sie durch den Wirt­schafts­boom wie­der zu den alten Tra­di­tio­nen zurück­keh­ren. Zudem wur­den Cabo­chons zum Mar­ken­zei­chen von Bul­gari. Die 1970er-​​Jahre waren vor allem geprägt durch Pop-​​Art-​​Motive, wel­che von Andy War­hol inspi­riert waren, und durch exo­ti­sche Schlan­gen­mo­tive. Im Laufe der Jahre wur­den immer öfter leb­hafte Far­ben und ein­fa­che For­men ver­wen­det und erin­nern somit wie­der an den ursprüng­li­chen Gedan­ken.

Save the Child­ren

Bul­gari spen­dete von 2009 bis 2011 ins­ge­samt 12 Mil­lio­nen Euro an die welt­weit größte Kin­der­rechts­or­ga­ni­sa­tion. Mit Hilfe die­ser Spen­den konnte 334.101 Kin­dern gehol­fen wer­den und es wur­den 9.899 Leh­rer aus­ge­bil­det. Zudem fan­den an 206 Schu­len Reha­bi­li­tie­rungs­maß­nah­men statt.

Koope­ra­tio­nen

Der Cadil­lac XLR des Unter­neh­mens Gene­ral Motors zeich­nete beson­ders ein von Bul­gari ent­wor­fe­ner Keyless-​​Go-​​Schlüssel und ein Arma­tu­ren­brett mit Echt­holz­ap­pli­ka­tio­nen aus Euka­lyp­tus­holz aus. Diese Beson­der­heit wurde aus­schließ­lich im Cadil­lac XLR von 2004 – 2009 ver­ar­bei­tet.

Die Bulgari-​​Uhrenkollektion

Fol­gende Pro­dukt­rei­hen gehö­ren zur Bulgari-​​Uhrenkollektion: Bulgari-​​Bulgari, Sotirio-​​Bulgari, Assioma, Astrale, Ser­penti, B.Zero1, Daniel Roth, Rettan­golo, Ergon, Dia­gono und Octo.