IWC

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Die IWC Story

Die IWC Story

IWC, International Watch Co. AG, ist ein Schweizer Hersteller von Armbanduhren und Taschenuhren im oberen Preissegment. IWC wurde 1868 von dem amerikanischen Uhrmacher und Ingenieur Florentine Ariosto Jones (1841 – 1916) gegründet.

Ein Amerikaner in der Schweiz

Im Jahr 1856 arbeitete Jones als Uhrmacher in Boston. Damals fasste er den Entschluss, in der Schweiz qualitativ hochwertige Uhren für den amerikanischen Markt zu fertigen. In seinen Augen war die Schweiz ein besonders attraktiver Standort, weil dort qualifizierte Uhrmacher zur Verfügung standen und das damalige Lohnniveau unter dem der USA lag. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Bereits im Jahre 1875 beschäftigte die IWC 196 Mitarbeiter.

Uwandlung in eine Aktiengesellschaft

Schon 1874 wurde IWC in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. IWC benötigte mehr Kapital für die Unternehmensgründung als erwartet, auch und vor allem für den Kauf von Maschinen und die Errichtung eines Neubaus für die Produktion im Jahre 1875. Jones gelang die Beschaffung weiterer Liquidität nicht und so trat er als Geschäftsführer zurück und kehrte heim in die USA. Leider war auch seinem Nachfolger Frederick F. Seeland nicht mehr Glück beschieden und auch ihm gelang es nicht, die IWC in die schwarzen Zahlen zu führen. Die Wirtschaftskrise in Europa wie auch die hohen Einfuhrzölle in den USA wirkten sich negativ auf die Bilanzen der IWC aus, weswegen 1879 schließlich auch Frederick F. Seeland das Unternehmen verließ.

Der Durchbruch

Nachdem zwei amerikanische Geschäftsführer die IWC erfolglos geführt hatten, kaufte 1879 der Schaffhauser Industrielle Johannes Rauschenbach-Vogel die Firma auf. Ihm gelang in den folgenden Jahrzehnten der Durchbruch und später auch unter der Leitung seines Sohnes Johannes Rauschenbach-Schenk. Dessen zwei Töchter, die ältere Emma Rauschenbach ehelichte 1903 den Psychologen und Psychiater Carl Gustav Jung, der dadurch Teilhaber der IWC wurde, während die jüngere Tochter, Bertha Margaretha im selben Jahr den Schaffhauser Industriellen Ernst Jakob Homberger heiratete. Ihr Ehemann war der Direktor der Georg Fischer AG Industriebetriebe. Ab 1929 begann er Firmenanteile seines Schwagers C. G. Jung zu erwerben und wurde später Alleininhaber der IWC. Im Jahre 1955 übernahm sein Sohn Hans Ernst Homberger die alleinige Leitung des weiterhin gut florierenden Unternehmens.

Die Quarzkrise

Im Quarzuhrenboom der 1970er und 1980er Jahre gingen massiv Marktanteile verloren. Darauf folgte unter Günter Blümlein ein wirtschaftlicher Erfolg, da er die Firma wieder auf klassische mechanische Komplikationen spezialisierte. IWC gehört zu den wenigen bekannten Schweizer Uhrenmanufakturen, die kontinuierlich produziert haben und während der Quarzkrise nicht schließen mussten.
IWC gehört seit dem Jahr 2000 der Schweizer Richemont-Gruppe.

Gerüchte um IWC

IWC war ins Gerede gekommen für die bisweilen als diskriminierend empfundene Imagekampagne »Fast so kompliziert wie eine Frau. Aber pünktlich.«, jedoch gewann die Zürcher Werbeagentur Wirz 2001 den »Swiss Effie« dafür.

Auch brachte diese Kampagne der Firma eine Beschwerde bei der Schweizer Lauterkeitskommission ein.
Wie solche Geschichten laufen, gibt es schnell Trittbrettfahrer, aber in dieser Form wird selbst die IWC es nicht erwartet haben. Sie wurden selber auf’s Korn genommen, dazu folgende Stellungnahme:
Stellungnahme und Richtigstellung der IWC Schaffhausen und Wirz Werbung, Zürich, vom 18.12.2003 (gekürzt):
»Bei der Schlagzeile „… Tickt aber richtig“ handelt es sich um ein Fake mit unbekannter Herkunft. Das Sujet ist daher auf der Website nicht vorhanden.
Die Firmen IWC Schaffhausen und Wirz Werbung, Zürich, bedauern die Existenz und die Publizität dieses Elaborats unbekannter Herkunft. Das Plagiat ist offensichtlich in Anlehnung an die Werbekampagne von IWC entstanden, die seit vier Jahren mit dem Slogan „IWC. Seit 1868 und solange es Männer gibt.“, wirbt. Mit den heute fast jedermann zur Verfügung stehenden Mitteln elektronischer Bildbearbeitung ist es leider relativ einfach, z. B. ein Plakat so abzuändern, dass es als echt erscheint und für das Original genommen wird – zumal im vorliegenden Fall das Plakat mit Umgebung gezeigt wird, um Echtheit zu suggerieren. Es braucht schon eine Fachperson, um festzustellen, dass es sich um eine Fotomontage handelt. Wir bedauern diesen Vorfall ausdrücklich. „IWC. Seit 1868. Und solange es noch Männer gibt.“ So lautet die Position, die wir mit der Kampagne beziehen. Natürlich nicht im Sinne einer Kampfansage gegen die Stellung der Frau, sondern vielmehr als nicht so tierisch ernst gemeintes Plädoyer für die Männlichkeit und mit dem erklärten Marketingziel vor Augen, zu den bestehenden neue Käufersegmente für die Marke IWC zu erschließen.
Überraschenderweise sind es mehr Frauen als Männer, welche die in den Aussagen steckende Ironie erkennen. Vielleicht, weil gerade sie sich schon seit langem ernsthaft genug mit dem Thema „Geschlechterrollen/Geschlechterkampf“ auseinandergesetzt haben.«
(Zitat aus http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Public%20Affairs.php?id=3192)

Zielsetzung von IWC: der Pellaton Aufzug

IWC konzentriert sich auf klassische mechanische Komplikationen. Dazu gehört der Pellaton Aufzug. Die Konstruktion des automatischen Aufzugs von »Albert Pellaton« mit einem Exzenter und zwei grossen Klinken stellt eine technische Besonderheit dar. IWC hat diese Automatik in den Serien der Baureihe »Kaliber 85« verwendet. Das Pellaton Uhrwerk ermöglicht eine Gangreserve von 7 Tagen.

Das IWC-Uhrenmuseum

IWC hat ein hauseigenes Uhrenmuseum im Juni 2007 in Schaffhausen eröffnet. Dort werden über 230 Exponate aus den IWC-Kollektionen aus über 140 Jahren ausgestellt.

IWC Produktlinie

Die Produktlinie von IWC umfasst folgende Uhrenmodelle:
• IWC Vintage Collection
• Grande Complication
• Portugieser
• Da Vinci
• Aquatimer
• Ingenieur
• Fliegeruhren Classics
• Fliegeruhren Spitfire
• Portofino

Höhepunkte bei IWC

Kürzlich hat IWC die komplizierteste Uhr ihrer Geschichte vorgestellt, und zwar die »Portugierser Siderale Scafusia«. Diese Uhr zeichnet sich durch die Fähigkeit der Anzeige astronomischer Angaben aus. Dazu gehören die Sternzeit, eine individuelle Sternkarte, ein »Ewiger Kalender« und ein Konstantkraft-Tourbillon.

IWC wurde von George Kern zu grossem Erfolg geführt und setzt über 600 Millionen Schweizer Franken um. Um seine persönliche Karriere fortzusetzen ist George Kern zu Breitling gewechselt. Seit April 2017 ist Christoph Grainger-Herr CEO von IWC.