Omega

Es wer­den alle 8 Ergeb­nisse ange­zeigt

Die Omega Story
Der Name Omega ist einer der ganz gro­ßen Namen der Uhren­ge­schichte. Viele Mil­lio­nen Men­schen tra­gen mit Stolz ihre Omega. Omega ist eine der berühm­tes­ten und eine der sagen­haf­tes­ten Uhren­mar­ken der Welt. Omega zählt seit jeher zur Crème de la Crème der Haute Horl­or­ge­rie. Bis der Wert der Marke ein­brach – und wie­der zum Auf­stieg ansetzte. Doch eins nach dem ande­ren …

Die Grün­dung
Omega wurde 1848 in La Chaux-​​de-​​Fonds, in der Schweiz gegrün­det. Damals hieß das Unter­neh­men aller­dings noch nicht Omega, son­dern trug den Namen des Grün­ders, Louis Brandt. Uhren wur­den aus zuge­kauf­ten Kom­po­nen­ten gefer­tigt. Zur Per­son Louis Brandt selbst gibt es bereits so viel zu erzäh­len, dass man dar­über einen Roman schrei­ben könnte. Er gehört zu den Men­schen, die in einem Leben mehr bewegt haben, als man anneh­men würde, dass es mög­lich sei.

Die Per­son Louis Brandt
Im Jahr 1800 wurde Louis Brandt im Schwei­zer Kan­ton Neu­en­burg gebo­ren und grün­dete hier die Uhren­fa­brik. Es galt Zeit sei­nes Lebens als ein streit­ba­rer aber auch radi­ka­ler Zoon Poli­ti­con. Sein Pri­vat­ver­mö­gen setzte unter ande­rem für die Ver­bes­se­rung der Kan­tons­fi­nan­zen ein. Er gehörte ver­schie­de­nen Räten des Kan­tons an und war Mit­glied der Eisen­bahn­kom­mis­sion. Er ver­starb im Jahre 1866.

Umzug nach Biel
Nach dem Tod Louis Brandts zog das Unter­neh­men, mitt­ler­weile von den Söh­nen des Grün­ders gelei­tet, nach Biel, eben­falls in der Schweiz. Das Unter­neh­men, das sich “Louis Brandt & Frè­res” nannte, durch­brach bereits im Jahr 1889 die Schall­mauer von 100.000 pro­du­zier­ten Uhren und beschäf­tigte rund 500 Mit­ar­bei­ter. Heute baut Omega pro Jahr geschätzte 700.000 Uhren.

Der Name Omega
Das Wort Omega stammt aus dem grie­chi­schen Alpha­bet und ist dort der letzte Buch­stabe. So gese­hen steht Omega (auch das Zei­chen) für Voll­en­dung. Zum ers­ten mal taucht der Name Omega in Zusam­men­hang mit einer Taschen­uhr im Jahre 1894 auf. Diese Taschen­uhr beher­bergte das Kali­ber 19” – das Omega genannt wurde. Mit die­sem Werk führte das Unter­neh­men erst­mals – für dama­lige Ver­hält­nisse – hoch­mo­derne Pro­duk­ti­ons­me­tho­den ein. Aber erst neun Jahre spä­ter, also 1903, wählte die Fami­lie den Begriff Omega als nun ganz offi­zi­el­len Fir­men­na­men.

Hoch­wer­tige Tech­nik
Nach Rolex ist Omega der zweit­größte Her­stel­ler von Chronometer-​​Uhrwerken. Im Jahr 2015 wur­den von Omega durch die offi­zi­elle Prüf­stelle COSC 511.861 Werke erfolg­reich zer­ti­fi­ziert. Weil sich Omega selbst­be­wusst gegen die ande­ren Her­stel­ler abgren­zen möchte, führte die Marke einen eige­nen Stan­dard ein.

Der Mas­ter Chro­no­me­ter
Der soge­nannte “Mas­ter Chro­no­me­ter” stellt eine eigene, eigens von Omega ins Leben geru­fene Qua­li­täts­stufe dar. Sie stellt sicher, dass die Uhren 1. mit der Omega Inhouse Co-​​Axial Hem­mung bestückt sind, 2. ein COSC Chronometer-​​Zeugnis besit­zen und 3. gegen magne­ti­sche Strah­lung bis 15.000 Gauss gefeit sind. Die Prü­fung und Zer­ti­fi­zie­rung der “Mas­ter Chro­no­me­ter” fin­det im Schwei­zer Insti­tut für Metro­lo­gie (Metas) statt.

Offi­zi­el­ler Zeit­neh­mer bei Olym­pia
Große Mar­ken brau­chen große Büh­nen. Das hatte Omega schon sehr früh erkannt und wurde zum offi­zi­el­len Teil­neh­mer bei Olym­pi­schen Spie­len ernannt. Schon bei 27 Spie­len konn­ten sich die Sport­ler beim Zeit­neh­men auf die kor­rek­ten Uhren von Omega und die dar­aus resul­tie­ren­den gemes­se­nen Zei­ten ver­las­sen. Das erste mal war es bei den Olym­pi­schen Spie­len von Los Ange­les im Jahre 1932 (also schon lange vor der ers­ten Weltall-​​Mission der NASA), bei denen ganze 30 (!) Stopp­uh­ren von Omega im Ein­satz waren. Hier­bei han­delte es sich vor­nehm­lich um exklu­siv gefer­tigte Chro­no­gra­phen mit Schaltrad-​​Technik und Rattrapante-​​Funktion. Die Rattrapante-​​Funktion – auch Schleppzeiger-​​Funktion genannt – ermög­lichte schon damals das Stop­pen von Zwi­schen­zei­ten sowie das Stop­pen von zwei schnell hin­ter­ein­an­der fol­gen­den Ziel­ein­läu­fen mit nur einer Hand. Wie sich der Sport und mit ihm die Zeit­mess­tech­nik ent­wi­ckelt hat, kann man am Auf­wand sehen, der für die Olym­pi­schen Spiele 2016 von Rio betrie­ben wurde: Omega schickte 480 Spe­zia­lis­ten nach Süd­ar­me­rika, die von wei­te­ren 850 Hel­fern unter­stützt wur­den. Ins­ge­samt wur­den 200 Kilo­me­ter Kabel und Glas­fa­ser­lei­tun­gen ver­legt. Dazu wur­den 400 öffent­li­che Video-​​Walls für Schau­lus­tige plat­ziert.

Omega Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal – die erste Uhr im Space
Die viel­leicht größte Ikone der gan­zen Uhren­ge­schichte ist und bleibt die Omega Speed­mas­ter, um ganz genau zu sein: die Omega Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal. Denn keine andere Uhr kann von sich behaup­ten, für einen, den aller­ers­ten Flug zum Mond aus­er­wählt wor­den zu sein! Wie kam es dazu? Das Modell Speed­mas­ter gibt bereits seit 1946. Bis auf Wei­te­res war sie ein Handaufzugs-​​Chronograph von vie­len. Zur “Mond­uhr” oder “Moon­watch” wurde sie erst in den1960er Jah­ren, als der NASA-​​Mitarbeiter James H. Ragan von der ame­ri­ka­ni­schen Welt­raum­be­hörde den Auf­trag bekam, rele­vante Uhren für den Ein­satz im Space zu besor­gen und zu tes­ten. Die Speed­mas­ter schnei­det am bes­ten ab und besteht die Tests mit Bra­vour. Die Omega Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal gilt als die meist­ge­tes­tete Uhr der Welt. Am 3. Okto­ber 1962 ist es dann soweit: An Bord der Mer­cury Atlas 8 trägt der ame­ri­ka­ni­sche Astro­nat Wal­ter Schirra eine Omega Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal zum ers­ten mal eine Uhr im Welt­raum. Es ist eine Mk II Speed­mas­ter mit der Refe­renz CK2998.

Spe­zi­fi­ka­tio­nen der NASA
Gang­ge­nau­ig­keit: Die Gang­ge­nau­ig­keit muss bes­ser als 5 Sekun­den in 25 Stun­den sein. Gewünscht sind höchs­tens 2 Sekun­den in 24 Stun­den.
Druck: Die Uhr muss einem Druck von 50 Meter Was­ser­tiefe stand­hal­ten.
Les­bar­keit: Alle wesent­li­chen Ele­mente müs­sen unter unter­schied­li­chen Licht­be­din­gun­gen les­bar sein. Die Uhr muss bei Rot– und Weiß­licht ables­bar sein, ebenso wie bei einer Beleuch­tungs­stärke von unter 5 Lux. Ent­we­der schwarze Num­mern und Zei­ger auf wei­ßem Hin­ter­grund oder umge­kehrt sind befrie­di­gend. Die Uhr darf bei gro­ßen Beleuch­tungs­stär­ken nicht blen­den. Ein Edel­stahl­ge­häuse mit Sati­nober­flä­che wird bevor­zugt.
Die Uhr muss eine Start-​​Stopp-​​Möglichkeit mit fol­gen­den zeit­li­chen Auf­lö­sun­gen besit­zen:
Sekunde bis 1 Minute
Minute bis 30 Minu­ten
Stunde bis 12 Stun­den oder grö­ßer
Die Uhr muss stoß­si­cher, was­ser­dicht und antima­gne­tisch sein. Zusätz­lich muss das Glas (Kunst­stoff, bei Omega Hesa­lit) split­ter­frei sein.
Die Uhr kann elek­trisch, manu­ell oder selbst­auf­zie­hend ange­trie­ben sein – sie muss jedoch auch manu­ell auf­ge­zo­gen und zurück­ge­setzt wer­den kön­nen.
Zuver­läs­sig­keit: Der Her­stel­ler muss garan­tie­ren, dass die Uhr unter nor­ma­len Bedin­gun­gen ein Jahr pro­blem­los funk­tio­niert. Tech­ni­sche Daten und Garan­tie­er­klä­run­gen müs­sen vom Her­stel­ler mit­ge­lie­fert wer­den.
(Quelle: Wiki­pe­dia)

Test­be­din­gun­gen der NASA
Hohe Tem­pe­ra­tur: 48 Stun­den bei 71° Cel­sius und anschlie­ßend 30 Minu­ten bei 93° Cel­sius. Der Druck sollte dabei 0,35 Atmo­sphä­ren betra­gen und die rela­tive Luft­feuchte nicht grö­ßer als 15 % sein.
Tiefe Tem­pe­ra­tur: 4 Stun­den bei −18° Cel­sius.
Temperatur-​​Druck-​​Kammer: Druck­mi­ni­mum bei 106 Atmo­sphä­ren bei einem Anstieg der Tem­pe­ra­tur auf 71° Cel­sius. Dann inner­halb von 45 Minu­ten die Tem­pe­ra­tur auf −18 ° Cel­sius sen­ken und wie­der in den nächs­ten 45 Minu­ten auf 71° Cel­sius erhö­hen. 15 oder mehr sol­cher Zyklen sind zu durch­lau­fen.
Rela­tive Luft­feuchte: 240 Stun­den in einem Bereich von 20° Cel­sius bis 71° Cel­sius bei einer rela­ti­ven Luft­feuchte von min­des­tens 95%. Der Dampf sollte einen pH-​​Wert zwi­schen 6,5 und 7,5 haben.
Reine Sau­er­stoff­at­mo­sphäre: Die Uhr wird 48 Stun­den in einer rei­nen Sau­er­stoff­at­mo­sphäre bei 0,35 bar Druck gela­gert. Die Tem­pe­ra­tur beträgt 71° Cel­sius. Diverse Zer­stö­run­gen an der Uhr (wie z. B. Kor­ro­sion, Frei­wer­den toxi­scher Gase et Cel­sius.) gel­ten als Fehl­ver­hal­ten.
Stöße: Sechs Stöße mit einer Beschleu­ni­gung von 40 g in sechs unter­schied­li­chen Rich­tun­gen die jeweils 11 ms dau­ern.
Beschleu­ni­gung: Lineare Beschleu­ni­gung von 1 bis 7,25 g in 333 Sekun­den ent­lang einer Achse par­al­lel zur lon­gi­tu­di­na­len Achse des Raum­schiffs.
Dekom­pres­sion: 90 Minu­ten in einem Vakuum von 106 Atmo­sphä­ren bei einer Tem­pe­ra­tur von 71° Cel­sius und 30 Minu­ten bei 93° Cel­sius.
Gro­ßer Druck: Druck von 1,6 bar für min­des­tens eine Stunde.
Vibra­tio­nen: Drei Zyklen von je 30 Minu­ten (seit­lich, hori­zon­tal, ver­ti­kal) bei einer Fre­quenz von 5 bis 2000 Stöße pro Sekunde und wie­der zurück zu 5 Stö­ßen inner­halb von 15 Minu­ten. Die durch­schnitt­li­che Beschleu­ni­gung pro Stoß muss min­des­tens 8,8 g betra­gen.
Laut­stärke: 130 dB mit einem Fre­quenz­spek­trum von 40 bis 10000 Hz in 30 Minu­ten.
(Quelle: Wiki­pe­dia)

Bis zur Ewig­keit, und noch viel wei­ter
Doch der Welt­raum war noch nicht genug. Es sollte noch wei­ter gehen. Die NASA ent­schied am 1. März 1965, dass die Omega Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal als ein­zige Uhr für den Ein­satz im Welt­raum und für eine even­tu­ell mög­li­che Mond­lan­dung in Frage kommt. Zwei der wich­tigs­ten Tests waren – wen wundert’s? – tadel­lo­ses Funk­tio­nie­ren in star­ken Magnet­fel­dern sowie in Schwe­re­lo­sig­keit. Aber auch her­kömm­li­che Prü­fun­gen, wie das Absor­bie­ren schwe­rer Stöße oder das Aus­hal­ten extre­mer Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen von –18 bis +93 Grad Cel­sius gehör­ten zum Test­sze­na­rio der NASA (die exak­ten Test­sze­na­rios lesen im vori­gen Kapi­tel). Die Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal besitzt seit­her als ein­zige Uhr welt­weit, bzw. uni­ver­sum­weit das Prä­di­kat „Flight-​​Qualified by NASA for all Man­ned Space Mis­si­ons“. Am 3. Juni 1965 trägt der ame­ri­ka­ni­sche Astro­naut Ed White erst­mals eine Uhr wäh­rend eines Welt­raum­aus­stiegs. Die Uhr bestä­tigte all jene in sie gesetz­ten Hoff­nun­gen und funk­tio­nierte tadel­los, obwohl sie schutz­los den unwirt­li­chen Welt­raum­be­din­gun­gen aus­ge­setzt war. Bei der Uhr han­delte es sich um eine Speed­mas­ter mit der Refe­renz 105.003.

Die Rei­se­ziel Mond – Schritte auf dem Mond
Die Geschichte ist hin­läng­lich bekannt. Neil Arm­strong betritt am 21.Juli 1969 als ers­ter Mensch den Mond. Doch an sei­nem Arm befin­det sich – nicht – eine Omega Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal. Wie das? Bei der Lan­dung der Raum­kap­sel ging schlicht und ergrei­fen die Bord­uhr kaputt. Neil Arm­strong ließ daher seine Speedy in der Mond­lan­de­fähre zurück. Der große Moment für die 1848 im schwei­ze­ri­schen La Chaux-​​de-​​Fonds gegrün­de­ten Uhren­ma­nu­fak­tur kam erst, als der zweite Astro­nat Buzz Ald­rin den Erd­tra­ban­ten betrat.

Wo ist die Speed­mas­ter von Buzz Ald­rin?
Lei­der ging die Uhr von Buzz Ald­rin auf dem Weg ins Natio­nal Air and Space Museum ver­lo­ren. Dort­hin wollte Buzz Ald­rin seine Uhr als wert­volle Zeit­zeu­gin der größ­ten Expe­di­tion der Mensch­heits­ge­schichte schi­cken. Bis heute ist die Uhr nicht wie­der auf­ge­taucht und die NASA gibt eben­falls bis heute keine Details über Gra­vu­ren, die alle Uhren der Spa­ce­mis­si­ons besa­ßen, bekannt. Eine andere Quelle besagt, dass die Uhr von Buzz Ald­rin die Num­mer 43 als Gra­vur trägt. Der Ver­bleib die­ser legen­dä­ren Uhr bleibt also ein Mys­te­rium. Die Uhren der ers­ten Mond­lan­dung von Neil Arm­strong und Michael Collins, der die Raum­kap­sel wäh­rend des Auf­ent­hal­tes nicht ver­ließ, lie­gen wohl­be­hü­tet im Natio­nal Air and Space Museum und kön­nen dort besich­tigt wer­den.

Die Space Shut­tle Ära
Als die NASA 1978 das bekannte Space Shut­tle Pro­gramm begann, wurde erneut nach einer dafür geeig­ne­ten Uhr gefahn­det. Obwohl die Tests här­ter waren denn je und auch die Kon­kur­renz här­ter und umfang­rei­cher war denn je, über­zeugte schluss­end­lich wie­der nur die Omega Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal. Das getes­tete Modell glich fast unver­än­dert dem Ori­gi­nal aus dem Jahre 1962. Und seit 1989 benut­zen auch die rus­si­schen Kos­mo­nau­ten Uhren aus dem Hause Omega.

Die Omega Speed­mas­ter heute
Auf Mut­ter Erde zäh­len heute die Omega Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal sowie die etwas klei­nere und güns­ti­gere Omega Speed­mas­ter Redu­ced mit Auto­ma­tik­ka­li­ber zu den bekann­tes­ten und am meis­ten getra­ge­nen Uhren der Welt. Im Welt­all jedoch wer­den bis heute offi­zi­ell immer­noch und wei­ter­hin ein­zig und allein die bei­den Modelle Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal 3570.50.00 und die Speed­mas­ter Pro­fes­sio­nal X-​​33 ein­ge­setzt. In die Raum­fäh­ren dür­fen heute zwar auch pri­vate Uhren mit­ge­nom­men wer­den, aber sobald es zum Ein­satz im offe­nen Welt­raum kommt, gilt: Only Omega is qua­li­fied for space.

Refe­ren­zen­num­mern seit 1946
Jahr: 1957 CK 2915 1 – 3
Jahr: 1959 CK 2998 1 – 6, 61, 62
Jahr: 1962 ST 105.002
Jahr: 1963 ST 105.003
Jahr: 1963 ST 105.012
Jahr: 1966 ST 145.003
Jahr: 1966 ST 145.012
Jahr: 1968 ST 145.022 (Ein­füh­rung des neuen Cali­ber 861 anstelle Cali­ber 321)
Jahr: 1969 ST 145.014 (Stahl) ST 145.034 (Gold) – Speed­mas­ter Mk II
Jahr: 1971 ST 145.037 – Speed­mas­ter Mk II-​​Telestop
Jahr: 1971 ST 176.0002 – Speed­mas­ter Mk III (Cali­ber 1040)
Jahr: 1972 MD 145.0034 (Plaque) BA 145.0034 (Gold) – Speed­mas­ter Mk II
Jahr: 1973 ST 378.0801 – Speed­mas­ter 125 Auto­ma­tic Chro­no­me­ter (Cali­ber 1041)
Jahr: 1973 ST 176.0009 – Speed­mas­ter Mk IV (Cali­ber 1040)
(*1973 ST 188.0002 (Leder­band) ST 388.08000 (Metall­arm­band) – Speed­so­nic mit Stimm­ga­bel­werk 1255)
Jahr: 1974 ST 145.022 – 74
Jahr: 1974 ST 176.0012 (Cali­ber 1045)
Jahr: 1974 ST 176.0014 (Cali­ber 1045)
Jahr: 1974 ST 176.0015 (Cali­ber 1045)
Jahr: 1974 ST 176.0016 (Cali­ber 1045)
Jahr: 1975 ST 145.022
Jahr: 1984 ST 376.0806 – Speed­mas­ter Mk V (soge­nannte “Ger­man Ver­sion” mit Cali­ber 1045)
Jahr: 1985 ST 345.0809 Mond­phase (Cali­ber 866)
Jahr: 1987 ST 376.0822 – soge­nannte “Holy Grail” mit Kali­ber 1045
Jahr: 1989 ST 145.0022
Jahr: 1997 ST 3870.50.31 (Cali­ber 1861)
Aktu­ell: 311.30.42.30.01.005.

Die Omega Sea­mas­ter
Ähn­lich wie bei Rolex gibt es auch bei Omega Modelle für ver­schie­dene Ein­satz­ge­biete. Sehr berühmt und beliebt ist das Modell Sea­mas­ter. Seit 1947 wird sie für pro­fes­sio­nelle Tau­cher und Was­ser­sport­freunde pro­du­ziert. Die Sea­mas­ter gibt es Aus­füh­run­gen mit Auto­ma­tik­werk und Quart­zge­steu­ert. Ab 1957 wird auch die Omega Sea­mas­ter mit dem Namens­zu­satz “Pro­fes­sio­nal” ange­bo­ten. Die­ses Modell ist – wie der Name ver­mu­ten lässt – für den pro­fes­sio­nel­len Ein­satz unter Was­ser geeig­net. Für jene, die eine was­ser­dichte Uhr kom­bi­niert mit sophisti­ca­ted Design suchen, bie­tet Omega die Aqua Terra Modelle an.

Omega Sea­mas­ter und James Bond
Nach­dem James Bond in vie­len Fil­men eine Rolex Sub­ma­ri­ner trug, schaffte es Omega 1995 einen kom­mer­zi­el­len Coup mit der Marke James Bond zu lan­den. Seit Gol­den Eye trägt der Agent eine Omega Seams­ter. Die Sam­mel­wür­dig­keit der James Bond Modelle ist in der Omega Fan­szene umstrit­ten.

Die Omega Rail­mas­ter
Wer sich bei Rolex für die Explo­rer Modelle inter­es­sie­ren würde, wird sich bei Omega für die Rail Mas­ter Modelle ent­schei­den. Die Omega Rail Mas­ter zeich­net sich durch ein funk­tio­na­les, sehr gut ables­ba­res Zif­fer­blatt Design aus und ist in ver­schie­de­nen Grö­ßen (Durch­mes­sern) erhält­lich. Die Ver­ar­bei­tung von Gehäuse und Uhr­werk ent­spricht höchs­ter Qua­li­tät.

Refe­ren­zen der Sea­mas­ter und der Rail­mas­ter
Omega Sea­mas­ter Auto­ma­tic Chro­no­me­ter 200M alias „Pre-​​Bond“
Omega Sea­mas­ter Pro­fes­sio­nal 200M „Quartz“
Omega Sea­mas­ter 300M Quarz
Omega Sea­mas­ter 300M Chrono Diver
Omega Sea­mas­ter 300M Chro­no­me­ter
Omega Sea­mas­ter 300M GMT
Omega Sea­mas­ter Plo­prof 600 M
Omega Sea­mas­ter Plo­prof 1200 M
Omega Sea­mas­ter Aqua Terra Chro­no­me­ter
Omega Sea­mas­ter Aqua Terra Quartz
Omega Sea­mas­ter Aqua Terra Annual Calen­dar
Omega Sea­mas­ter Aqua Terra XXL Small Seconds
Omega Sea­mas­ter Aqua Terra Jewel­lery
Omega Rail­mas­ter Chro­no­me­ter
Omega Rail­mas­ter XXL Chro­no­me­ter
Omega Sea­mas­ter Rac­ing Chro­no­me­ter
Omega Sea­mas­ter NZL-​​32 Chrono
Omega Sea­mas­ter America’s Cup Chro­no­graph
Omega Sea­mas­ter APNEA
Omega Sea­mas­ter Ome­ga­ma­tic
Omega Sea­mas­ter 120M
Omega Sea­mas­ter 150th Anni­versary Limited Edi­tion
Omega Sea­mas­ter James Bond 40th Anni­versary Limited Edi­tion
Omega Sea­mas­ter James Bond 50th Anni­versary Limited Edi­tion
Omega Sea­mas­ter Pla­net Ocean
Omega Sea­mas­ter Pla­net Ocean Big Size
Omega Sea­mas­ter Pla­net Ocean Chrono
Omega Sea­mas­ter 300 Mas­ter Co-​​Axial

Die Co-​​Axial Hem­mung
Ein gro­ßer Begriff, viele Miss­ver­ständ­nisse. Was genau ist eigent­lich diese berühmt-​​berüchtigte Co-​​Axial-​​Hemmung? Der Ver­such einer Erklä­rung: Seit­dem es mecha­ni­sche Uhren gibt, sind die geni­als­ten Köpfe des Uhren­hand­wer­kes auf der Suche nach dem Mecha­nis­mus mit der gerings­ten Rei­bung.

Was ist so schlimm an Rei­bung?
Rei­bung bedeu­tet immer Abrieb. In Kom­bi­na­tion mit dem Öl inner­halb der Uhr ent­steht lang­sam aber sicher eine zäh­flüs­sige Sub­stanz, die schluss­end­lich zur Ver­har­zung der Uhr und dadurch zu schlech­ten Gang­wer­ten bis hin zum Still­stand der Uhr führt. Die in Rubi­nen gela­ger­ten Zap­fen sind ein Bei­spiel dafür, wie man ver­sucht Rei­bung und Ver­schleiß zu mini­mie­ren. Oder jene selb­stölende Höl­zer, aus denen der geniale Auto­di­dakt John Har­ri­son bereits im 18. Jahr­hun­dert ganze Uhren baute zeu­gen von der Suche nach dem ulti­ma­ti­ven, rei­bungs­lo­sen Uhr­werk.