Patek Philippe

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Die Patek Philippe Story

Die Patek Philippe Story

Der Slogan der Marke Patek Philippe ist wahrscheinlich einer der besten Slogans, die es je gab. Er lautet »Eine Patek Philippe gehört einem nie ganz allein. Man erfreut sich ein Leben lang an ihr, aber eigentlich bewahrt man sie schon für die nächste Generation.« Jeder, der schon einmal versucht hat, viel Inhalt auf wenig Raum zu verteilen, erfreut sich an der genialen Leistung dieses Marketing-Coups.

Die Gründung von Patek Philippe

Patek Philippe wurde im Jahr 1839 von Antoine Norbert Graf de Patek gegründet. Die feinen Uhren, die wir heute als die besten der Welt bezeichnen, entstanden aber erst nachdem sich der Graf de Patek mit Jean-Adrien Philippe zu Patek Philippe vereinte.

Das Firmenzeichen

Große Firmen haben besondere Firmenlogos. So natürlich auch das Haus Patek Philippe. Die Manufaktur wählte sich als Bild-Logo das Calatrava-Kreuz. Hieraus resultiert offensichtlich auch die Bezeichnung für die klassischen Uhren: Die Calatrava-Modelle.

Patek Philippe heute

Viele der großen und renommierten Uhrenmanufakturen wurden im Laufe der Jahre von großen Luxuskonzernen einverleibt. Nicht so Patek Philippe, das bis heute ein Familienunternehmen ist. Die Firma wird seit 1932 bis heute sehr erfolgreich von der Familie Stern geführt. Der Jahresumsatz beträgt geschätzte 1.000.000.000 Schweizer Franken. (Stand 2018)

Anmeldung zum Patent: die Aufzugskrone

Eine ganz besondere Erfindung liegt der eigentlichen Gründung Patek Philipps zugrunde. Es handelt sich dabei um die Aufzugskrone. Bis in die 1830er Jahre öffnete man an seiner Uhr einen Klappdeckel, der das Uhrwerk freilegte, um es mit Hilfe eines Kantschlüssels aufzuziehen (oder man steckte den Schlüssel durch ein dafür vorgesehenes Loch im Gehäuse). Jedes Öffnen der Uhr barg allerdings die Gefahr, dass Staub und Feuchtigkeit ins das Gehäuse eintrat. Das führte früher oder später unweigerlich zu Störungen der Gangwerte. Dieses Problem löste die Aufzugskrone von Patek Philippe sehr geschickt .

Calatrava – die legendäre Referenz 96

Seit 1932 – also seit jenem Jahr, in dem Familie Stern das Unternehmen übernahm – baut Patek Philippe eine der schönsten Uhren überhaupt. Die Referenz 96, oder auch Calatrava genannt. Diese Uhr könnte man auch als den Prototypen der Dresswatch bezeichnen. Sie besticht durch Ihre edle, dezente Erscheinung, obwohl sie so gut wie nur in Edelmetall hergestellt wird. Zur damaligen Zeit waren Gehäusedurchmesser von 33 bis 35 mm der Normalfall. Die größte Calatrava misst heute satte 40 mm. Bis 1952 bestückte Patek Philippe seine Uhren durchweg mit Handaufzugskalibern. Erst ab dem Jahr 1953 fertigte Patek Philippe Armbanduhren mit Automatikkalibern.

Patek Philippe bricht Rekorde

In der schillernden und faszinierenden Welt der mechanischen Uhren will jede Manufaktur sich ihren Platz in der »Hall of Fame« sichern. Patek Philippe hat das mit seinem Calibre 89 definitiv geschafft. Zum 150. Firmen-Jubiläum stellte Patek Philippe jenes Kaliber 89 im Gehäuse einer Taschenuhr vor. Diese Uhr besteht aus 33 Komplikationen und 1728 Einzelteilen. Mit Fug und Recht kann Patek Philippe behaupten, eine der kompliziertesten – wenn nicht gar die komplizierteste – Uhr der Welt gebaut zu haben.

Edle Dresswatches

Was zeichnet eine Dresswatch aus? Eines klassische Dresswatch hat nur zwei Zeiger, ein Lederband und sie ist flach. Diese Uhren waren Hingucker, weil zu jener Zeit flache Uhrwerke – wir sprechen über die 40er, 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts – ein Zeichen für hohe Exklusivität waren. Nur die ganz hohe Ingenieurskunst machte so etwas möglich. Patek Philippe ist bis heute das Aushängeschild für diese edlen Uhren, die von den Herren und Damen der feinen Gesellschaft spazieren getragen werden. So gesehen verwundern auch die extrem hohen Preise nicht wirklich. Im Jahr 1977 stellte Patek Philippe das bis dahin flachste Automatikkaliber der Welt vor. Das Patek Philippe Kaliber 240 misst nur eine Bauhöhe von unglaublichen 2,4 Millimeter.

Genfer Punze vs. Patek Philippe-Siegel

Die Genfer Punze ist das Qualitätsmerkmal für feine Uhren schlechthin. Nur jene Uhrenmanufakturen, die alle unglaublich hohen Anforderungen der Genfer Uhrmacher-Innung nachweisbar umsetzen, dürfen die Genfer Punze auf ihr Kaliber punzen. Patek Philippe reichte dieser Qualitätsstandard allerdings für ihre eigenen Ansprüche nicht aus. Deswegen kreierte das Unternehmen ein eigenes Siegel und spielt so betrachtet seitdem in einer eigenen Liga.

Vater & Sohn führen das Unternehmen in neue Jahrtausend

Nachdem Philippe Stern, dessen Familie Patek Philippe im Jahre 1932 übernahm, das Unternehmen erfolgreich in das nächste Jahrtausend leitete, führt seit 2009 sein Sohn Thierry die Geschäfte. Aufgrund der gleichbleibend hohen Qualität aller Produkte des Hauses, scheint die Zukunft rosig. Fast schon unheimlich passend zum Firmenslogan: »Eine Patek Philippe gehört einem nie ganz allein. Man erfreut sich ein Leben lang an ihr, aber eigentlich bewahrt man sie schon für die nächste Generation.«

Gerüchteküche

Gerüchten zufolge soll Patek Philippe verkauft werden. Als möglicher Käufer wurde in diversen Pressebeiträgen Rolex ins Spiel gebracht.  (Diese Information ist ohne Gewähr)